29.03. - ein großes Datum. Das schon länger geplante Projekt Frauenteam gab heute endlich sein Debüt in der Verbandsliga des JVS. Wer genau dazu gehört, haben wir euch in den vergangenen zwei Wochen auf unserer Instagram-Seite vorgestellt, schaut also gerne dort noch einmal vorbei. Das Team konnte fast vollständig (11 von 14 gemeldeten Starterinnen) antreten und gewann definitiv die Anreise. 😉 Denn beim Ausrichter, dem PSV Leipzig, durfte heute niemand (wie früher eigentlich noch üblich) auf das Polizeigelände fahren - es sei denn man hat einen Heimtrainer mit Dienstausweis…
Nachdem die Formalitäten rund um Pass-, Wettkampflizenz- und Gewichtskontrolle abgehakt waren, wurde es auch schnell ernst. Gleich der erste Kampf des Tages war für die „Döbelner Judo Girls“ vorgesehen. Und da wartete ein ganz schöner Brocken - die Vorjahressiegerinnen der Verbandsliga vom Chemnitzer PSV. Auf die Matte gingen: Henrike Brinkschulte (-52 kg), Mariella Richter (-57 kg A), Lucy Joelle Wetzig (-57 kg B), Helene Dettmer (-63 kg A), Jolina Fabian (-63 kg B), Anna Lorenz (-70 kg) und Matilde Adam (+70 kg). Unsere junge Truppe verkaufte sich teuer gegen die erfahrenen Chemnitzerinnen, die teilweise ehemalige Bundesliga-Kämpferinnen in ihren Reihen hatten. Am Ende konnte Jolina Fabian, unsere Gaststarterin vom JV Leipzig-Stahmeln den Ehrenpunkt mit Waza-Ari für einen Tani-Otoshi und anschließender Festhalte zum 1:6 holen.
Übrigens: wer nicht so bewandert im Ligabetrieb der Frauen ist und sich über die Gewichtsklassen wundert - um möglichst viele Kämpfe und wenig kampflose Begegnungen zu ermöglichen, wurden im JVS die oberste sowie die unterste Gewichtsklasse der Frauen gestrichen und die üblicherweise stark besetzen -57 kg und -63 kg einfach doppelt besetzt. Dieses System wurde bereits vor einigen Jahren eingeführt und hat sich seitdem bewährt.
Aber zurück zu unseren Judo-Frauen. Auch im zweiten Kampf wartete keine leichte Aufgabe auf die Döbelnerinnen. Der JSV Rammenau, ebenfalls ehemaliger Bundesliga-Verein, stellte die nächsten Gegnerinnen. Diesmal lautete die Aufstellung wie folgt: Sarah Sohla (-52 kg), Lucy (-57 kg A), Mariella (-57 kg B), Helene (-63 kg A), Anna (-63 kg B), Jolina (-70 kg) und Matilde (+70 kg). Man merkte allen Mädels an, dass sie Blut geleckt hatten und sich unbedingt steigern wollten. Viele knappe Begegnungen waren dabei, aber am Ende konnte nur Anna mit einer Sumi-Otoshi-Variation einen Siegpunkt holen. Den Schreckmoment des Tages bescherte uns Matilde. Nachdem sie angriffslustig ihren Kampf gestaltete, brachte ihre Rammenauer Kontrahentin doch einen Angriff durch, bei dem Matilde sehr ungünstig abrollen musste. Für Außenstehende sah es so aus, als ob eigentlich niemand auf diese Art und Weise abrollen kann. Die Döbelnerin schaffte es, kam danach aber nach eigenen Worten „nicht mehr klar“, musste mit Schmerzen und Atemproblemen aufgeben und vom Sani betreut werden. Glücklicherweise konnte sie bald danach wieder lächeln.
Richtig gut meinte es das Losglück nicht mit den Döbelnerinnen am heutigen Tag, denn in der letzten Begegnung standen ihnen die Lichtenbergerinnen gegenüber, die in der vergangenen Saison knapp „nur“ Platz 3 belegten. Wenn die Begegnungen im Kampf gegen Rammenau teilweise schon knapp ausgingen, dann waren sie nun auf Messers Schneide. Angelina Lindig (-52 kg), Mariella (-57 kg A), Lucy (-57 kg B), Jolina (-63 kg A), Anna (-63 kg B), Helene (-70 kg) und Hanna Thiele (+70 kg) gaben alles auf der Tatami. Diesmal konnten zwei Siegpunkte erkämpft werden. Lucy gewann wieder einmal in Ne-Waza, indem sie nicht locker ließ und von Hebel zu Würge und schließlich zur Festhalte wechselte und ihre Gegnerin 20 Sekunden lang fixierte. Auch Anna gewann im Boden, indem sie einen halbherzigen Seoi-Nage-Ansatz der Lichtenbergerin ausnutzte und reaktionsschnell eine Würge ansetzte.
Welches Resümee kann nun nach dem Verbandsliga-Debüt gezogen werden? Der DSC-Trainer Jens Wetzig war fast schon traurig, als der Kampftag endete. Die Steigerungen von Begegnung zu Begegnung waren deutlich zu sehen, sodass im nächsten Duell vielleicht sogar der ersehnte erste Sieg gewartet hätte.
Es war bei allen Kämpferinnenherz zu sehen und jede wollte wirklich gewinnen. Niemand hat sich einfach so aufgegeben und das hat mir besonders gut gefallen.
Auch aus anderen Ligavereinen kam Anerkennung. So fand folgende Nachricht ihren Weg zu uns:
Ihr habt euren persönlichen Kampf gewonnen, indem ihr antretet und gegen die teils alten Hasen in der Liga kämpft. Verliert niemals den Spaß und die Freude am Kämpfen und vor allem denkt an das Miteinander.
Dass alle mit Spaß und guter Laune heimfuhren, war auch daran zu erkennen, dass nach Ende der Kämpfe für alle deutlich in der Halle vernehmbar ein nachträgliches Geburtstagsständchen für Anna angestimmt wurde. Bis zum zweiten Kampftag am 10.05. wird noch fleißig trainiert und dann erneut angegriffen!
In der Liga kämpfen? Das können nicht nur die Großen! Auch der Start in die 2. Auflage der Kinderliga der U11 im Sportbezirk Chemnitz ist erfolgt. Eine tolle Veranstaltung, ausgerichtet vom Chemnitzer PSC Budo, an der neun Mannschaften teilnahmen. 🥋💪🏼
Schon beim Einlaufen herrschte Gänsehaut-Feeling, als die Mannschaften, von einer kämpferischen Filmmusik begleitet, mit dem Vereinsschild vornweg eine Ehrenrunde um die Tatami drehten und dabei jeder einzelne Judoka mit Gewichtsklasse verlesen wurde.🤩
Aufgrund der Vielzahl der DSC-Judoka in dieser Altersklasse entschieden sich die Trainer mit zwei Teams an den Start zu gehen.💪🏼 Eingeladen zur Kinderliga hatten die Trainer insgesamt 20 Mädchen und Jungen. Leider konnten nicht alle der Einladung nachkommen, was natürlich schade ist. Enttäuscht zeigten sich die Trainer über ursprüngliche Zusagen und dann unentschuldigtes Fernbleiben der Mannschaft. Damit noch einmal der Appell an die Eltern, Zusagen einzuhalten bzw. sich im Zweifelsfall rechtzeitig zu entschuldigen. 🤨 Der Ausfall durch Krankheit bzw. sportliche Verletzung im Training brachte die Mannschaftsaufstellung zusätzlich ein wenig ins Wanken. Nach dem Wiegen wurden die zwei Teams aufgestellt. Ein Wechsel zwischen beiden Teams kann dann am Rückkampftag, am 03.05.2025 in Döbeln, nicht mehr erfolgen.
In Team 1 kämpften Pia Schubert (-24 kg), Fritz Junker (-27 kg), Ida Bäßler (-30 kg), Theo Schmidt und Rosalie Gasch (beide -33 kg), Bruno Gringel (-37 kg) und Emilio Ney (+41 kg). Die Gewichtsklasse -41 kg war dabei unbesetzt. Die Wettkampfregelung lässt allerdings zu, dass die Judoka eine Gewichtsklasse höher kämpfen als ursprünglich eingewogen. Das wurde schließlich auch mit Erfolg umgesetzt, sodass Bruno Gringel kurzerhand alle seine Kämpfe -41 kg absolvierte und Theo Schmidt in die -37 kg hochrutschte.
Jede Mannschaft musste am ersten Kampftag vier Mal auf die Tatami. Folgende Ergebnisse wurden von Team 1 erreicht:
Alle im Team 1 kämpften hochmotiviert und wollten gewinnen. Hervorzuheben sind Pia Schubert mit vier Siegen👍🏼, Theo Schmidt mit vier Siegen (trotz höherer Gewichtsklasse!👏🏼) und die Seoi-Nage von Rosalie Gasch beim 7:0 gegen JSV Werdau-JC Crimmitschau.👍🏼 Ebenso bewundernswert ist die Leistung von Ida Bäßler, die nach einer Fußverletzung im zweiten Kampf weitermachte und ihren dritten Kampf mit Waza-ari und auch den vierten Kampf mit Ippon für einen Hüftwurf gewinnen konnte.👏🏼
Im Team 2 kämpften Adrian Mieske, Ciara Grützner (beide -24 kg), Torben Bachmann (-30 kg), Marie Gasch, Karlotta Sander (beide -33 kg) und Willy Bischof und Janik Wonneberger (beide +41 kg). Hier blieben gleich drei Gewichtsklassen unbesetzt (-27 kg, -37 kg und -41 kg), sodass auch im Team 2 umgestellt werden musste. Ciara Grützner kämpfte alle ihre Kämpfe eine Gewichtsklasse höher. Marie Gasch und Karlotta Sander wechselten sich ab und kämpften einmal -33 kg bzw. -37 kg. Die Gewichtsklasse -41 kg blieb bei jeder Begegnung unbesetzt, was gleichzeitig den ersten Punkt für die gegnerischen Teams bedeutete. Trotzdem zeigte sich auch Team 2 von der besten Seite und gab in den vier Begegnungen alles. Die Ergebnisse hier:
Hervorzuheben an diesem Tag in Mannschaft 2 ist Adrian Mieske, der über sich hinausgewachsen ist und drei von seinen vier Duellen gewinnen konnte.👏🏼
Die Bilanz nach dem 1. Wettkampftag: Der Chemnitzer PSV führt die Tabelle mit 8:0 Punkten an🥇. Auf den Rängen 2 bis 4 herrschte Punktgleichheit, was die Kampfpunkte anbelangt (6:2). Am Ende machten die Siegpunkte, also die Anzahl gewonnener Einzelkämpfe, den Unterschied, sodass das DSC Team 1 auf Platz 2🥈 landete und den BSC Motor Rochlitz und den TSV 1864 Schlettau auf die Plätze drei 🥉und vier🏅 verwies. Auch zwischen dem SV Falkenbach/JC Gornau sowie DSC Team 2 gab es nach Kampfpunkten Punktgleichheit (0:8). Hier entschieden ebenfalls die Siegpunkte. Demnach hat die Kampfgemeinschaft (noch) das bessere Ende für sich und das DSC Team 2 bildet momentan das Schlusslicht.
Der Finalkampftag der Chemnitzer Kinderliga U11 findet am 03.05.2025 in der Sporthalle im Schulzentrum "Am Holländer" Döbeln-Nord statt, worauf wir uns schon riesig freuen. 🥋🤩 Wir hoffen, dass alle Judoka, die zum 1. Kampftag verhindert waren, fit werden und die Lücken in unseren beiden Teams schließen können! 👍🏼🥋 Nutzt die Chance, bringt eure Familien und Freunde mit, damit wir wieder so eine tolle Stimmung wie im vergangenen Jahr in die Halle zaubern.
Fünf unserer Judoka werden zur Landesmeisterschaft nach Rodewisch fahren!🥋💪🏼
Heute fanden bei uns in Döbeln die Bezirkseinzelmeisterschaften der U13 statt, bei der 11 unserer Sportlerinnen und Sportler um den Titel und somit die Qualifikation zur Landeseinzelmeisterschaft kämpften.
Ingrid Hanke gewann ihren ersten Kampf mit einer Festhalte. Die nächsten drei Kämpfe dauerten alle jeweils nicht länger als sechs Sekunden - sie ging auf ihre Gegnerinnen zu, warf sie und gewann. Im Finale stand Ingrid dann erneut ihrer ersten Gegnerin gegenüber. Auch hier ging die Döbelnerin mit Waza-ari in Führung und sicherte sich dann mit einer Festhalte die Goldmedaille. 🥇👏🏼
Mileen Sauer gewann ihre ersten beiden Kämpfe souverän. Im anschließenden Kampf um den Einzug ins Finale stand sie einer sehr starken Gegnerin gegenüber. Dort biss sie sich auch gut durch, sodass sie auch diese Begegnung für sich entschied. Am Ende gewann Mileen auch das Finale und belegte ebenfalls Platz 1. 🥇👏🏼
Theo Schmidt, der eigentlich noch in der U11 kämpft, wollte schon einmal in die höhere Altersklasse reinschnuppern und hat den ersten Kampf auch sehr schnell gewonnen. Seinen zweiten Kampf verlor er unglücklich, konnte dann den Kampf um Platz 3 aber wieder für sich entscheiden.🥉👏🏼
Auch Marie Luise Henschke konnte ihre erste Gegnerin besiegen. Die zwei weiteren Begegnungen verlor sie, was trotzdem für Platz 3 und eine Qualifikation für Rodewisch reichte. 🥉💪🏼
Willy Junker kämpfte sehr ambitioniert, für einen Sieg reichte es allerdings noch nicht. Da er nur zwei Gegner hatte, belegte er Platz 3 und kann zur LEM erneut angreifen. 🥉
Tristan Schilling konnte zwei seiner Gegner sehr gut und schnell besiegen, verlor aber gegen zwei weitere selbst auch relativ schnell, sodass er am Ende Platz 7 erreichte. Lenny Maxim Wetzig gewann seinen ersten Kampf, rutschte dann nach einer Niederlage allerdings in die Trostrunde. Dort konnte er seinen nächsten Gegner besiegen. Im Kampf um den Einzug ins kleine Finale unterlag Lenny erneut und beendete den Wettkampf mit Platz 7. Amely Pfeifer ist der jüngste Jahrgang der U13. Ihr fehlt noch die Wettkampfroutine, sodass die BEM sehr wertvoll für sie war, um Erfahrungen zu sammeln. Gegen ihre beiden Gegnerinnen konnte sie sich noch nicht durchsetzen und belegte Platz 7. Aaron Döring verlor seinen ersten Kampf, konnte seinen zweiten Gegner besiegen, doch leider kam er gegen seinen dritten Gegner nicht an, sodass er am Ende Platz 9 belegte. Illia Simian startete sehr motiviert in den Wettkampf und konnte einen seiner drei Kämpfe für sich entscheiden, sodass auch er Platz 9 belegte. Emely Neumann musste sich in ihrer Gewichtsklasse ebenfalls sehr vielen Gegnerinnen stellen. Sie gewann einen ihrer drei Kämpfe, worüber sich ihr Trainer sehr freut. Am Ende reichte das für Platz 9.
Insgesamt sind die Trainer zufrieden mit den Leistungen, die ihre Schützlinge gezeigt haben und freuen sich auf die Landesmeisterschaft in Rodewisch am 05.04.2025!🥋💪🏼 Außerdem bedanken wir uns bei allen helfenden Händen, die mit dazu beigetragen haben, die BEM in Döbeln so erfolgreich und reibungslos auszutragen.
Hier gibt es alle Ergebnisse und Wettkampflisten.
Zum Spreewaldpokal nach Lübben fuhren heute Fenja Zschocke, Anna Lorenz und Lucy Joelle Wetzig. Leider fielen verletzungs- und krankheitsbedingt ein paar der Mädels aus, die sonst auch gern mitgefahren wären. Lilli Töpfer war aber als Unterstüzung und zum Anfeuern und Filmen ihrer Teamkolleginnen trotzdem mit dabei 👏🏼👍🏼. Die Männer konnten nicht dabei sein, da heute der erste Ligakampftag in Chemnitz stattfand (wie sich die Männer da geschlagen haben, erfahrt ihr im Extrabericht 😉).
Bei den Männern und Frauen starteten 72 Judoka, in der U18 waren es 99 aus 47 Vereinen. Insgesamt traten an diesem Wochenende 604 Sportlerinnen und Sportler in allen Altersklassen, verteilt auf die zwei Kampftage, an.
Fenja startete in der U18 das erste Mal in der Gewichtsklasse -52kg. Ihren ersten Kampf gewann sie mit einem sehr schönen O-Goshi links. In ihrem zweiten Kampf stand sie einer Potsdamer Sportschülerin gegenüber und verlor leider ziemlich schnell durch einen Uchi-Mata. Ihren dritten Kampf konnte sie mit einer Hadaka-Jime wieder für sich entscheiden und sich in der Gruppe aus 9 Kämpferinnen am Ende über Platz 3 freuen 🥉.
Lucy startete in der U18 neben sieben weiteren Judoka in der Gewichtsklasse -57kg. Ihre erste Gegnerin besiegte sie mit Koshi-Guruma. Die zweite Begegnung gewann sie mit Shiho-Gatame. Auch den dritten Kampf entschied sie mit Koshi-Guruma für sich - somit ging es in der vierten Begegnung um den Einzug ins Finale. Hier setzte sie sich mit Hadaka-Jime gegen ihre Gegnerin durch. Im Finale sicherte sie sich dann mit einer Tate-Shiho-Gatame Platz 1 🥇. Sowohl der Trainer als auch Lucy selbst sind stolz, dass sie die Kämpfe dieses Mal auch mit Wurftechniken für sich entscheiden konnte.
Anna kämpfte bei den Frauen in der Gewichtsklasse -63kg. Ihre ersten beiden Kämpfe gewann sie mit Tate-Shiho-Gatame. Der zweite Kampf ging über die gesamte Kampfzeit, sodass Anna schon etwas geschwächt in den dritten Kampf startete. Hier kämpfte sie mit ihrer Gegnerin lange Zeit auf Augenhöhe, verlor dann aber leider mit Koshi-Guruma und erreichte insgesamt Platz 2 🥈.
Lucy starete ebenfalls bei den Frauen -57kg. Ihren ersten Kampf gewann sie erneut mit Koshi-Guruma. Ihre zweite Gegnerin besiegte sie mit einem sehr schönen O-Goshi. In ihrer dritten Begegnung stand sie einer deutlich älteren und somit auch erfahreneren Gegnerin gegenüber - hier verlor sie mit Tate-Shiho-Gatame und freute sich am Ende über Platz 2🥈.
Der Trainer ist mit den Ergebnissen mehr als zufrieden!👏🏼🥋 Die Mädels haben super gekämpft und es ist schön, dass Fenja direkt sehr gut in ihrer neuen Gewichtsklasse angekommen ist. Schade natürlich, dass nicht mehr Sportlerinnen mitfahren konnten, aber das lässt sich nicht ändern.
In der Gesamtwertung konnten wir uns bei den Männern und Frauen Platz 6 erkämpfen und in der U18 reichte es immerhin für Platz 9. Das Turnier war wie immer gut organisiert und wir freuen uns auf nächstes Jahr - dann hoffentlich auch wieder mit mehr Sportlerinnen und Sportlern!🥋
Heute startete die Ligasaison für unsere Männermannschaft in der Landesliga mit dem ersten von insgesamt 3 Kampftagen in Chemnitz 🥋💪🏼.
In der ersten Begegnung standen unsere Männer der Kampfgemeinschaft der Leipziger Sportlöwen gegenüber. Hier waren alle noch sichtlich verschlafen, sodass nur Julius Enge (+100kg) durch eine Festhaltetechnik den Punkt holen konnte und Robert Becke (-73kg). Er biss sich über die gesamte Kampfzeit durch und siegte mit Waza-ari👏🏼. Somit endete die erste Begegnung mit 5:2 für das gegnerische Team.
In der zweiten Begegnung musste sich unser Team dem Chemnitzer Polizeisportclub stellen. Hier erzielte Julius erneut den ersten Punkt mit einer Kontertechnik. David Kutsch (-73kg) besiegte seinen Gegner mit Tani-Otoshi. Den dritten Punkt holte Thomas Lorenz (-90kg) mit einem De-Ashi-Barai. Trotzdem endete dieser Kampf leider insgesamt mit dem Ergebnis 3:4 für Chemnitz.
Hannes Metzner (-60kg) hatte an diesem Tag sein Debüt in der Mannschaft - willkommen im Team! 🥋💪🏼 Er hat sich gut geschlagen und besonders in seinem zweiten Kampf mit seinem wesentlich erfahreneren Gegner gut mitgehalten und immer wieder starke Ansätze gezeigt, sodass er den Kampf nur mit einem Yuko verlor.
Insgesamt hat die Mannschaft starke Ansätze gezeigt, doch es hat immer ein Stück zum Sieg gefehlt - daran will der Trainer jetzt bis zum nächsten Kampftag arbeiten. 💪🏼 Genug Zeit bis zum 04.05 in Schlettau bleibt dafür allemal.
Mit 200 Judoka aus über 20 Vereinen war das diesjährige Vogtlandpokalturnier in der U9 und U11 gut besucht 👍🏼. Pünktlich um 10 Uhr begannen die Kämpfe verteilt auf fünf Matten, sehr gut vom JV Ippon Rodewisch organisiert. Dabei kämpften 70 Sportlerinnen und Sportler in der U9 und 130 Judoka in der U11.
Für die Döbelner standen in der U9 mit Albert Faber, Bruno Gringel, Lukas Kutsch, Ida Bäßler und Marie Gasch fünf Judoka auf der Tatami. In der U11 gingen gleich doppelt so viele an den Start: Fritz Junker, Karlotta Sander, Pia Schubert, Emilio Ney, Theo Schmidt, John Schubert, John Taubitz, Janik Wonneberger, Rosalie Gasch und Doppelstarterin Ida Bäßler wollten sich auf der Matte messen.🥋💪🏼
Gekämpft wurde immer in gewichtsnahen Gruppen (Pool) von vier bis fünf Judoka, so dass man bis zu vier Mal kämpfen konnte.
Die fünf Judoka in der U9 legten sehr gut vor. Mit jeweils zwei und drei Siegen erkämpften sich Bruno, Ida und Lukas (3) den ersten Platz in ihrer Gewichtsklasse 🥇. Für Lukas war es die erste Goldmedaille! Mit nur einer Niederlege erkämpften sich Albert und Marie einen sehr guten 2. Platz 🥈. Damit legten die Judoka der U9 einen guten Grundstein in der Pokalwertung 🏆.
In der U11 überzeugten Pia und auch wieder Ida. Mit jeweils drei Siegen erkämpften sich beide den ersten Platz 🥇. Zweite Plätze konnten sich Theo, Janik und Emilio erkämpfen🥈. Karlotta belegte einen 3. Platz🥉. Trotz erkämpften ein bzw. zwei Siegen in ihrem Pool reichte es für John S., Fritz, und John T. diesmal nur für den 4. Platz🏅. Einen nicht so guten Tag erwischte Rosalie und belegt am Ende Platz 5.
Erfreulich auch an diesem Tag aus Sicht der Trainer: die angewandten Techniken waren sehr vielfältig. Von Ashi-Waza, Te-Waza, Koshi-Waza und Ne-Waza war alles dabei👏🏼.
Bei der Siegerehrung in der U11 wartete noch eine Überraschung. Alle Sportlerinnen und Sportler nahmen die Glückwünsche, Urkunden und Medaillen aus den Händen von Kerstin Thiele, die in Riesa ihre ersten Schritte auf der Tatami machte und Zweitplatzierte der Olympischen Spiele 2012 in London werden konnte, entgegen.
In der Pokalwertung 🏆 im Vogtlandpokal ging der dritte Platz 🥉an den Döbelner SC mit 25 Punkten. Punktgleich (25) ging der zweite Platz 🥈an den JV Ippon Rodewisch, der einen 1. Platz mehr belegte, als die Döbelner. Der Sieg 🥇ging in diesem Jahr an Judo Holzhausen e.V. mit 28 Punkten 👏🏼.
Henry Ney
Robert Becke nahm gestern an den 20. Internationalen Sachsenmasters in Werdau teil. Hier kämpften insgesamt ca. 75 Judoka aus 6 Nationen. Die Alters-und Gewichtsklassen wurden teilweise auch zusammengeführt, damit alle die Chance hatten, sich im Kampf zu beweisen. Robert (-73kg) hatte im Ne-Waza einen Gegner aus Radebeul und 2 Gegner vom Randori Leipzig-West. Den ersten Kampf gegen den Gegner aus Radebeul konnte Robert mit einer Hiza-Gatame schnell für sich entscheiden. Den zweiten Gegner besiegte Robert mit einer Festhalte. Im dritten Kampf stand er seinem alt-bekannten Kontrahenten Hendrik Schuster gegenüber. Beide schenkten sich nichts, doch Robert wurde mit einer Hebeltechnik überrascht und musste sich hier geschlagen geben. Insgesamt erreichte er somit den zweiten Platz 🥈👏🏼 Im Tachi-Waza gab es in Roberts Gewichtsklasse nur einen Gegner aus Berlin. Der Italiener stellte für Robert eine kleine Herausforderung dar, da er auch schon an vielen größeren Ü30-Wettkämpfen teilgenommen hat. Robert konnte im Kampf mit einem Uchi-Mata einen Yuko erzielen und kurz vor Ende der Kampfzeit mit einem Uki-Otoshi den Sieg holen. Außerdem kämpfte Robert auch im Stand gegen den Gegner aus Radebeul im Freundschaftskampf. Nach der Hälfte des Kampfes sicherte er sich den Sieg mit einem Sumi-Gaeshi und damit auch den Gesamtsieg im Tachi-Waza.🥇 Herzlichen Glückwunsch!👏🏼
Der Stahlpokal in Riesa ist jedes Jahr sehr gut besucht, so auch gestern - in den Altersklassen U13 und U15 starteten jeweils ca. 170 Judoka.🥋 Wir als Döbelner SC reisten mit sieben Sportlerinnen und Sportlern in der U13 an und sechs aus der U15.
In der U13 verlor Tristan Schilling seinen ersten Kampf, konnte seinen nächsten Gegner dann besiegen, verlor aber den dritten Kampf wieder und belegte somit Platz 5.🏅
Flora Erdmann gewann die erste Begegnung, musste sich dann aber zweimal geschlagen geben und landete somit ebenfalls auf Platz 5.🏅
Lenny Maxim Wetzig und Illia Simian kämpften in der gleichen, sehr stark besetzten Gewichtsklasse mit ca. 30 Gegnern. Bei Lenny reichte es bei seinen beiden Kämpfen dieses Mal leider nicht für einen Sieg. Illia konnte die ersten zwei Kämpfe für sich entscheiden, verlor dann aber zweimal und landete damit auf Platz 9.
Für Willy Junker war es der erste Wettkampf, direkt mit starken Gegnern, weshalb es bei seinen zwei Begegnungen leider nicht für einen Sieg reichte.
Ingrid Hanke verlor ihren ersten Kampf, setzte sich gegen ihre nächsten beiden Gegnerinnen durch, konnte aber den vierten Kampf nicht für sich entscheiden und erreichte am Ende Platz 5.🏅
Auch Mileen Sauer startete mit einer Niederlage in den Wettkampftag, besiegte ihre nächsten zwei Gegnerinnen und verlor die vierte Begegnung, sodass sie Platz 7 erreichte.
In der U15 konnte Linda Munzig sich die einzige Platzierung des Tages aus Döbelner Sicht erkämpfen. In einem Pool aus fünf Mädchen gewann sie zwei Kämpfe und verlor zwei Begegnungen, sodass sie sich am Ende über Platz 3 freuen konnte.🥉
Albert Hanke verlor seine beiden Kämpfe an diesem Tag leider knapp.
Tristan Hettig hielt gut bei seinen Gegnern mit, musste sich aber gegen beide geschlagen geben und erreichte Platz 7.
Auch Lisa Brendel konnte sich nicht gegen ihre zwei Gegnerinnen durchsetzen und belegte den 7. Platz.
Ben Schmidt gewann seinen ersten Kampf, verlor dann mit Hantei und auch den dritten Kampf konnte er nicht für sich entscheiden, sodass auch er auf Platz 7 landete.
Auch Leonore Dettmer gewann einen ihrer drei Kämpfe und erreichte somit Platz 7.
Insgesamt haben alle gut mitgehalten und meistens knapp verloren, sodass es wirklich schade ist, dass mit den guten Ansätzen und Techniken, die gezeigt wurden, nicht mehr Platzierungen auf dem Treppchen drin waren.😔 Die Trainer wissen aber, woran sie mit ihren Schützlingen arbeiten können, sodass es beim nächsten Wettkampf bestimmt noch besser läuft!🥋👏🏼💪🏼
Nach den Erfolgen bei der BEM, LEM und MDEM der U21 ging es für Lucy Joelle Wetzig und Anna Lorenz nun nach Potsdam zur Deutschen Einzelmeisterschaft!🥋💪🏼 Josephin Teuchert hatte sich ebenfalls qualifiziert, konnte aber verletzungsbedingt leider nicht antreten, was natürlich sehr schade ist.😔 Lucy und Anna reisten bereits am Freitag mit ihrem Trainer an, um sich einzuwiegen und am Samstag so entspannt wie möglich - sofern das vor so einem großen Turnier machbar ist - in den Tag zu starten.👍🏼
In Annas Gewichtsklasse -63kg starteten insgesamt 31 Sportlerinnen. In ihrem ersten Kampf gegen Lynn Westerhoff vom Lüner SV kämpfte sie noch sehr verhalten und ihr war die Aufregung anzumerken. Dennoch konnte sie sich mit einer Tate-Shiho-Gatame relativ schnell nach ca. 30 Sekunden den Sieg sichern.👏🏼
Im zweiten Kampf stand sie Sara-Joy Bauer von der TSG Backnang aus Baden-Württemberg gegenüber. Bauer war bereits Drittplatzierte bei der Europameisterschaft und dementsprechend eine sehr starke Gegnerin, was Anna auch im Kampf zu spüren bekam, da sie sehr schnell mit Uchi-Mata auf Waza-ari geworfen wurde. Anna war davon sichtlich beeindruckt und auch überrascht, sodass sie im nächsten Angriff erneut mit Uchi-mata geworfen wurde und die Begegnung somit verlor. Bauer belegte am Ende des Tages den 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft.
Greta Eckman vom Turnerbund Hamburg-Eilbeck e.V. war Annas dritte Gegnerin. Die Sportlerinnen kämpften lange auf Augenhöhe und es war zu erkennen, dass sie sich auf dem gleichen Level befanden. Kurz vor Ende der Kampfzeit wurde Anna dann mit O-Soto-Gari geworfen, ihre Gegnerin führte mit Yuko und ging damit als Siegerin dieses Kampfes hervor.
Anna schied damit aus dem Turnier mit dem 13. Platz aus, erreichte aber ihr persönliches Ziel des Tages, einen Kampf zu gewinnen.🥋💪🏼👏🏼
In Lucys Gewichtsklasse traten 29 Judoka an. In ihrer ersten Begegnung des Tages stand sie Franziska Lomb von der Homburger Turngemeinde 1846 e.V. gegenüber. Auch Lucy war die Aufregung anzumerken, sie kämpfte noch sehr verhalten, da sie ihre Gegnerin bereits kannte und der Respekt groß war. Lucy wurde dann mit O-Uchi-Gari geworfen und in die Kesa-Gatame genommen, aus der sie sich nicht mehr befreien konnte und deshalb leider verlor.
Im zweiten Kampf hatte Lucy ihr Ziel, einen Kampf zu gewinnen, fest vor Augen. Hier stand sie Maya Patané vom gastgebenden UJKC Potsdam e.V. gegenüber. Lucy begab sich in den Boden, um dort ihr Können zu beweisen, doch leider unterbrach der Kampfrichter dieses Vorhaben, sodass sie keine Wertung erzielen konnte. Im nächsten Angriff wurde Lucy geworfen, mit Juji-Gatame von ihrer Gegnerin gehebelt und musste sich geschlagen geben. Damit schied auch Lucy mit Platz 13 aus dem Turnier aus.😔
Insgesamt war die Teilnahme für die Kämpferinnen und auch den Trainer eine tolle Möglichkeit viele neue Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Die Abläufe bei so einem Turnier sind natürlich viel strukturierter als bei den üblichen Wettkämpfen und die Gesamtstimmung in der Halle wesentlich ruhiger und konzentrierter (zumindest, wenn niemand vom Gastgeber kämpft).
Das Resümee des Tages: Die Teilnahme ist für die Sportlerinnen selbst, aber auch den Verein eine großartige Leistung, auf die wir sehr stolz sind und das Ziel für nächstes Jahr steht: die erneute Qualifikation und bis dahin wissen sowohl die Mädels als auch der Trainer, woran gearbeitet werden kann. 💪🏼
Zu Beginn der Winterferien fand in Crimmitschau das traditionsreiche Mannschaftsturnier statt. Zum mittlerweile 23. Mal kämpften Männermannschaften um den imposanten Wanderpokal. Parallel fand auch das zweite Mix-Team-Turnier statt. Mit dabei war auch eine Rumpfauswahl der Döbelner Männer-Ligamannschaft.
Schon vor Beginn der Kämpfe war klar, dass mindestens ein Punkt kampflos abgegeben wird, da eine Gewichtsklasse unbesetzt blieb. Trotzdem gaben die Männer (und der mitgereiste Fanclub) alles. In der ersten Begegnung gegen die Kampfgemeinschaft Grün-Weiß Dresden/PSC Bautzen (beide zuletzt abgestiegen aus der JVS-Verbandsliga) stand es nach vier Kämpfen 2:2, wobei David Kutsch und der Mittweidaer Gaststarter Emil Hilger die Punkte für den DSC holten. Leider lief es danach nicht mehr wie erhofft. Dominik Biendara wollte die Führung holen und schlug sich auch nicht schlecht, wurde jedoch nach unsanfter (und unabsichtlicher) Begegnung seines Kopfes mit dem Knie des Gegners bewusstlos. Infolgedessen verlor er nicht nur den Kampf, sondern wurde auch für den Rest des Wettkampfs sicherheitshalber für weitere Starts gesperrt. Auch Julius Enge konnte an der Niederlage nichts mehr ändern, sodass die erste Begegnung 5:2 endete.
Die folgenden drei Duelle, nun mit nur noch fünf einsatzfähigen Judoka, gingen ebenfalls jeweils verloren. Gegen den JV Ippon Rodewisch 1 (Endergebnis 1:6) holte Julius Enge den Siegpunkt. Außerdem erfreulich: der Jüngste im Team, Johann Teuchert, hielt die gesamte Kampfzeit gegen einen erfahrenen Verbandsligakämpfer durch und musste sich nur mit Yuko geschlagen geben. Auch gegen JV Ippon Rodewisch 2 und den KSC Asahi Spremberg lautete das Endergebnis 1:6, wobei beide Punkte David Kutsch für den DSC einfuhr.
Im letzten Kampf des Tages stand man dem Gastgeber und Landesliga-Konkurrenten vom JC Crimmitschau gegenüber. Gaststarter Leon Petzoldt machte -66 kg den Auftakt und holte vorzeitig den ersten Siegpunkt. Johann Teuchert (-73 kg A) wollte den Vorsprung ausbauen, musste sich jedoch geschlagen geben. David Kutsch (-73 kg B) und Emil Hilger (-81 kg B) holten die wichtigen Siegpunkte zum 3:1, bevor die folgenden zwei Kämpfe wieder kampflos abgegeben werden mussten. Somit lag die Entscheidung in Julius Enges Händen. Unser erfahrener Liga-Kämpfer behielt einen kühlen Kopf und machte den Sack zu - 4:3-Sieg gegen Crimmitschau!
Auch wenn der Wettkampf sicher nicht so verlief, wie geplant, war er eine gute Gelegenheit, sich mit den neuen Kampfregeln vertraut zu machen und wieder Teamwettkampfluft zu schnuppern. Der mitgereiste Trainer Mathias Conrad freut sich über den zurückgebrachten Yuko und hat für nächstes Jahr auch schon angekündigt: „Tolles Turnier. Beim nächsten Mal reisen wir aber nur noch mit vollbesetzter Mannschaft und Ersatzleuten an!“
Neue Woche, neuer Wettkampf. Bei der MDEM U18/U21 ging es darum, den letzten Schritt zu machen und sich für die Deutschen Meisterschaften in Leipzig (U18) bzw. Potsdam (U21) zu qualifizieren. Dafür ging es nach Wettin in Sachsen-Anhalt.
In der U18 hatte sich vergangene Woche nur eine Sportlerin vom DSC qualifiziert. Lucy Joelle Wetzig (-57 kg) machte daher den Anfang und musste bereits früh um 9 Uhr beim Einwiegen erscheinen. Nachdem die Formalien geklärt waren, ging es am Vormittag auch schon mit dem Kämpfen los. In ihrer Gewichtsklasse hatte sie es mit acht weiteren Kämpferinnen zu tun. Nach einem Freilos startete Lucy direkt im Viertelfinale in den Wettkampf. Dort stand sie einer starken Anhaltinerin gegenüber und gab gleich nach dem ersten O-Uchi-Gari-Angriff einen Yuko ab. Danach entstand eine brenzlige Ne-Waza-Situation, als Lucy noch gerade rechtzeitig einer Tate-Shiho-Gatame entkam, aber zusätzlich einen Waza-Ari abgab. Danach gestaltete sich der Kampf offener. Schließlich brachte jedoch ein starker Ashi-Guruma die Döbelnerin zu Fall. Damit blieb Lucy noch die Chance auf Bronze, die sie sich nicht nehmen lassen wollte. In ihrem zweiten Kampf besiegte sie ihre Gegnerin mit Shime-Waza und zog in das kleine Finale ein. Ihre dortige Kontrahentin setzte Lucy immer wieder durch gute Wurfangriffe unter Druck, während Lucy danach ihre Stärken im Boden ausspielte und mehrere gute Chancen auf Shime-, Kansetsu- und Osaekomi-Waza hatte. Keiner der beiden gelang es jedoch, den entscheidenden Vorteil zu erzielen, sodass es ins Golden Score ging. Nach insgesamt 8:30 Kampfzeit setzte die Anhaltinerin den entscheidenden tiefen Ippon-Seoi-Nage an, dem Lucy nicht mehr ausweichen konnte. Damit blieb der undankbare 5. Platz in der U18.
In der U21 hatten sich vier Judoka qualifiziert bzw. wurden gesetzt. Josephin Teuchert (-48 kg), die zuletzt krankheitsbedingt nicht trainieren konnte und dementsprechend etwas platt war, hatte immerhin zwei Gegnerinnen in ihrer Gewichtsklasse. Gegen ihre alte Bekannte von der LEM vergangene Woche konnte sie gleich mit ihrem ersten Angriff, einem Ko-Soto-Gake, einen Akzent setzen und mit Yuko in Führung gehen. Am Ende gewann Josephin nach kräftezehrenden vier Minuten Kampfzeit mit Waza-Ari und zwei Yuko gegen die Kamenzerin. Im zweiten Kampf ging es daher bereits um den Titel der Mitteldeutschen Meisterin. Gegen die U18-Starterin aus Sachsen-Anhalt fehlten am Ende wohl aber leider die Körner, die sich zwei Waza-Ari sichern konnte. Damit belegte Josephin einen guten zweiten Platz und sicherte sich das Ticket für Potsdam.
Lucy startete erneut doppelt und fand sich diesmal in einer achtköpfigen Liste wieder. Leider rutschte sie im ersten Kampf wie in der U18 wieder in eine Festhalte, aus der sie sich diesmal jedoch nicht befreien konnte. Somit blieb ihr für die Qualifikation nun erneut noch der Weg über die Trostrunde. Dort drehte sie gegen die Thüringer Kontrahentin den Spieß um, nahm sie selbst in die Festhalte und zog erneut ins kleine Finale ein. Im Kampf um Platz 3 stand ihr ihre Teamkollegin Mariella Richter vom künftigen Frauenliga-Team gegenüber. Beide wollten sich unbedingt die Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften sichern. So war es wieder ein Duell auf Augenhöhe, wieder über acht Minuten Kampfzeit, wie zuvor in der U18. Am Ende war es ein Sumi-Otoshi nach missglücktem Wurfansatz der Chemnitzerin, der Lucy die entscheidende Wertung einbrachte. Damit sicherte sie sich als jüngster Jahrgang der U21 ebenfalls die Qualifikation zur DEM.
Die Dritte im Bund war Anna Lorenz. Nach ihrem Ausflug nach Strausberg vergangene Woche wollte sie nun auch ein Wörtchen bei den Medaillen mitreden. In ihren Vorrundenkämpfen machte Anna jeweils kurzen Prozess mit ihren Gegnerinnen, siegte in Kampf 1 mit Ko-Soto-Gake, in Kampf 2, dem Halbfinale, mit Shime-Waza. Im Finale stand sie wieder einmal Luna Semoud gegenüber. Über zwei Minuten schenkten sich beide nichts und hielten den Kampf sehr offen. Am Ende hatte Anna jedoch nicht mehr genügend Kraft, sich der starken Angriffe zu erwehren. Trotzdem blieb ihr der Titel der Vize-Mitteldeutschen Meisterin!
Einziger männlicher Starter war David Kutsch (-73 kg, 13 TN). Im ersten Kampf wurde er mit dem ersten Angriff seines Leipziger Gegners regelrecht auf dem falschen Fuß erwischt und gab fast einen Yuko ab. Danach folgten immer wieder starke Hüftangriffe des Leipzigers, ausgerechnet mit Davids Spezialtechnik, sodass der Döbelner eine Inaktivitätsstrafe erhielt. Schließlich überraschte ihn ein tiefer Ippon-Seoi-Nage, wodurch David sich nun durch die Trostrunde kämpfen musste. Dies gelang ihm auch recht gut, als er in den folgenden drei Kämpfen wieder in der Technikkiste kramte und mit O-Goshi, Utsuri-Goshi und schließlich Ushiro-Goshi gewann. Damit stand David im Kampf um Platz 3 und ausgerechnet seinem Kontrahenten aus dem ersten Kampf wieder gegenüber. Als nach gut zwei Minuten ein Waza-Ari und drei Yuko gegen den Döbelner auf dem Scoreboard zu sehen waren, musste er alles auf eine Karte setzen. Am Ende geriet er jedoch in eine Festhalte und unterlag. Damit blieb David nach fünf spannenden Kämpfen der undankbare 5. Platz.
Nach einem sehr langen Wettkampftag (Ende der Kämpfe gegen 18 Uhr mit anschließender Siegerehrung!) zeigten sich die Trainer zufrieden. Bei fünf Starts sprangen drei Medaillenränge sowie zwei gute fünfte Plätze heraus. Besonders erfreulich und vielversprechend für das Projekt Frauenliga: alle drei Frauen der U21 qualifizierten sich für die Deutschen Meisterschaften in Potsdam in vier Wochen. Wir wünschen schon jetzt viel Erfolg!
Linda Munzig, Albert Hanke und Ingrid Hanke reisten heute mit ihrem Trainer nach Kamenz zum Bezirksrandori. Geleitet wurde das Training von Torben Kramer und dem Vereinstrainer aus Kamenz. 33 Judoka aus 5 Vereinen trainierten hier verschiedene Techniken und konnten sich beim Randori am Ende voll auspowern. Insgesamt ein tolles Training, was zu mehr solcher Aktivitäten einlädt! 🥋👏🏼💪🏼