Letzte Woche fuhren Anna Lorenz und David Kutsch zur Deutschen Meisterschaft der Männer und Frauen nach Duisburg.🥋
Anna (-63kg) gewann ihre erste Begegnung mit Ippon.👏🏼 Den zweiten Kampf verlor sie leider mit Ippon.😕 Gegen ihre dritte Gegnerin verlor Anna mit 2 Yukos und einem Waza-ari, sodass sie am Ende Platz 9 erreichte. Sie selbst ist zufrieden mit ihrer Leistung und war froh dabei gewesen zu sein, auch wenn sie in Gedanken natürlich auch bei ihrer Frauenmannschaft in Chemnitz war.💪🏼
David (-73kg) konnte mit seinem Gegner, der bereits bei Europameisterschaften mitgekämpft hat und am Ende des Tages Platz 3 belegte, gut mithalten, wurde dann aber leider mit Ippon besiegt und schied aus dem Turnier aus.😕 Auch er ist aber froh teilgenommen und diese super Stimmung miterlebt zu haben.💪🏼
Beide können sehr stolz auf sich sein, sich qualifiziert und teilgenommen zu haben!👏🏼
Am Samstag fand der Finalkampftag der Verbandsliga der Frauen in Chemnitz statt 🥋💪🏼
Die erste Begegnung war die schwerste Begegnung des Tages gegen den PSV Leipzig. Angelina (-52kg) wurde zweimal mit Uchi-Mata geworfen und verlor den Kampf leider. 😕 Tess (-57kg) gewann mit einem sehr schön geworfenen Uchi-Mata mit 10:0.👏🏼 Helene (-57kg) verlor ihren Kampf durch einen Harai-Goshi. 😕 Auch Mariella (-63kg) verlor durch einen Harai-Goshi mit 0:10. 😕 Lilli kämpfte eine Gewichtklasse höher in der -63kg. Sie konnte gut mithalten, verlor die Begegnung dann aber leider auch mit 0:10.😕 Die Gewichtsklasse -70kg ist die Schwachstelle des Teams, da hier immer eine Kämpferin aus einer niedrigeren Gewichtsklasse eingesetzt werden muss- in dieser Begegnung war es Lucy. Sie gewann mit einer Munegatame mit 10:0.👏🏼 Den letzten Kampf der Begegnung verlor Hanna (+70kg) leider ziemlich schnell mit Uchi-Mata. 😕 Die erste Begegnung endete somit mit 2:5 für den PSV Leipzig.
In der zweiten Begegnung stand die Mannschaft dem TSV Lichtenberg gegenüber. Fenja(-52kg) gewann den ersten Kampf mit Uchi-Mata.👏🏼 Auch Tess (-57kg) konnte mit ihrem Uchi-Mata mit 10:0 punkten.👏🏼 Lucys (-57kg) Kampf ging über die gesamte Kampfzeit bis in den Golden Score. Hier erkämpfte sie mit einer Gegendrehtechnik einen Yuko und somit den Sieg- der Vorsprung wurde weiter ausgebaut.👏🏼 Helene (-63kg) wurde mit Sumi-Gaeshi geworfen und verlor leider den Kampf.😕 Lilli(-63kg) wurde von ihrer Gegnerin gewürgt und verlor dadurch ebenfalls.😕 Und auch Mariella(-70kg) und Marie (+70kg) konnten sich leider nicht durchsetzen und verloren ihre Kämpfe.😕 Diese Begegnung endete mit 3:4 für die Gegner.
Die letzte Begegnung des Tages war der Kampf gegen den SV Sachsenwerk. Letztes Jahr wurde die Döbelner Mannschaft mit 4:3 besiegt und dieses Jahr sah es wie folgt aus: Fenja(-52kg) wurde mit O-Goshi besiegt.😕 Lilli (-57kg) gewann mit einem Tani-Otoshi mit 10:0.👏🏼 Auch Tess (-57kg) gewann mit 10:0.👏🏼 Mariella(-63kg) besiegte ihre Gegnerin mit 10:0. 👏🏼 Auch Lucy(-63kg) erkämpfte einen weiteren Punkt mit einer Tate-Shiho-Gatame und somit bereits den Sieg gegen Sachsenwerk.👏🏼 Helene(-70kg) verlor ihren Kampf leider.😕 Marie (+70kg) konnte ihre Gegnerin mit einem O-Goshi besiegen und somit den Sieg noch eindeutiger machen👏🏼- die Begegnung endete dieses Mal mit 5:2 für die Döbelner Mannschaft.💪🏼
Insgesamt belegten die Frauen Platz 6- sie erreichten also ihr Ziel nicht auf dem letzten und auch nicht auf dem vorletzten Platz zu stehen, womit das Team und der Trainer zufrieden sind.💪🏼
Dennoch fehlt es an Teamzusammenhalt der drei Trainingsgruppen aus Döbeln, Ostrau und Schkeuditz, aus denen die Mannschaft hauptsächlich besteht und auch die Unterstützung am Mattenrand könnte ausgebaut werden. Vielen Dank aber an der Stelle, an alle Döbelner, die die Mannschaft nach Chemnitz begleitet und angefeuert haben!🙏🏼
Das Finale der Landesliga der Männer fand auch dieses Jahr bei uns in Döbeln statt.🥋
Leider konnten von den 12 Teams nur 11 antreten, da die Mannschaft der Delitzscher Sportfüchse krankheitsbedingt ausgefallen ist.😕
Unsere Männer standen in der ersten Begegnung dem Team des TSV 1864 Schlettau gegenüber. Hier konnten sich unsere Männer mit 4:3 durchsetzen 💪🏼🥋
In der zweiten Begegnung kämpften sie gegen den PSC Bautzen und gewannen auch hier mit 4:3.👏🏼
Durch die Ergebnisse der vorherigen Kampftage reichte es am Ende trotzdem nur für Platz 9. Der Mannschaftstrainer Mathias Conrad war aber zufrieden mit der gezeigten Leistung am Finaltag.👍🏼
Sieger der diesjährigen Saison wurde ungeschlagen der JSV Rammenau 🥇, über Platz 2 durfte sich die SG Weixdorf freuen 🥈 und Platz 3 belegte der Chemnitzer PSC Budo🥉.
Leider gab es einige verletzungsbedingte Unterbrechungen- wir wünschen allen Sportlern eine schnelle Genesung!🙏🏼
Wenn knapp 300 Kinder und Jugendliche gleichzeitig auf die Matte wollen, dann liegt Spannung in der Luft – und genau so war es am 23. Mai 2026 in Döbeln. Beim 15. Stiefelpokal des Döbelner SC verwandelte sich die Sporthalle in einen Ort voller Energie, Emotionen und fairer Wettkämpfe.
Mit 297 Starterinnen und Startern in den Altersklassen U11 und U13 war das Turnier praktisch ausgebucht und unterstreicht eindrucksvoll seine gewachsene Bedeutung weit über die Region hinaus. Insgesamt 39 Vereine aus mehreren Bundesländern folgten der Einladung nach Mittelsachsen – ein starkes Zeichen für die Attraktivität des traditionsreichen Nachwuchsturniers.
Schon früh am Morgen füllte sich die Halle mit aufgeregten jungen Judoka, Trainern und Eltern. Und wer an diesem Tag einen Blick auf die Matten warf, sah vor allem eines: Kinder, die mit voller Leidenschaft kämpften.
Trotz sommerlicher Temperaturen und spürbar warmer Bedingungen hielten alle durch – mit beeindruckender Konzentration, Fairness und echtem Kampfgeist.
Die Zahlen sprechen für sich: In 466 Kämpfen fielen ganze 349 Ippon-Siege – ein klares Zeichen für mutiges und entschlossenes Judo.
Bei der Eröffnung, die unter anderem durch Abteilungsleiter Jens Wetzig sowie den Bürgermeister der Stadt Döbeln vorgenommen wurde, stand ein Thema besonders im Mittelpunkt: das Ehrenamt.
Denn hinter der reibungslosen Durchführung stehen unzählige engagierte Helferinnen und Helfer – von Kampfrichtern und Zeitnehmern über das Organisationsteam bis hin zu Eltern, die beim Auf- und Abbau, im Imbiss oder im Hintergrund tatkräftig unterstützten.
Ein großer Dank gilt dabei auch der Stadt Döbeln für die Bereitstellung der Sportstätte sowie die Unterstützung rund um den traditionellen Wanderpokal.
Auch aus sportlicher Sicht konnte sich der Gastgeber freuen: Mit Platz 5 in der Vereinswertung (65 Punkte) behauptete sich der Döbelner SC in einem starken Teilnehmerfeld.
Den Sieg in der Vereinswertung sicherte sich der Polizeisportverein Freital (103 Punkte) vor dem Judoclub Leipzig (78 Punkte) und dem KSC ASAHI Spremberg (70 Punkte)
Besonders erfreulich waren die zahlreichen Podestplatzierungen der eigenen Nachwuchskämpfer:
Weitere gute Platzierungen, darunter mehrere fünfte und siebte Plätze, runden das starke Abschneiden des Döbelner SC ab und zeigen die kontinuierliche Entwicklung der Nachwuchsarbeit.
Die vollständigen Ergebnisse aller Gewichtsklassen sind in den offiziellen Wettkampflisten einsehbar.
Am Ende eines langen Wettkampftages, der bis in den späten Nachmittag andauerte, wurde deutlich, wie groß das Interesse am Stiefelpokal mittlerweile ist. Die nahezu ausgeschöpfte Teilnehmerzahl bestätigt die Bedeutung des Turniers, zeigte aber gleichzeitig auch einzelne Punkte auf, die künftig weiter optimiert werden können – etwa im Hinblick auf die Gesamtdauer der Veranstaltung.
Der Döbelner SC nimmt diese Erfahrungen bewusst auf, um den Stiefelpokal in den kommenden Jahren noch weiter zu verbessern und für Sportler wie Vereine gleichermaßen attraktiv zu gestalten.
Die insgesamt positive Resonanz bestärkt die Organisatoren darin, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen – und auch in Zukunft ein gut organisiertes, faires und sportlich hochwertiges Nachwuchsturnier auf die Beine zu stellen. Gleichzeitig freut sich der Döbelner SC schon jetzt darauf, im kommenden Jahr viele bekannte und neue Vereine erneut zum Stiefelpokal begrüßen zu dürfen.
Zum Ende des langen Himmelfahrtswochenendes trafen sich im thüringischen Schmölln die Männer und Frauen Mitteldeutschlands, um um die Medaillen zu kämpfen. Die Meisterschaft, die in den vergangenen Jahren erst in der zweiten Jahreshälfte stattfand, wurde vorgezogen, da auch die Deutschen Meisterschaften der Senioren in den Juni verlegt wurden. Der Döbelner SC reiste mit sieben motivierten Judoka an.
Obwohl er selbst noch U18 ist, wollte sich Hannes Metzner (-60 kg, 9 TN) auch bei den Erwachsenen beweisen. Nachdem er seinen ersten Kampf mit Festhalte verlor, rutschte er in die Trostrunde. Dort hatte er zunächst ein Freilos und musste dann gegen den aktuellen Drittplatzierten der MDEM U21 ran. Hannes gestaltete den Kampf clever und erreichte mit kühlem Kopf zwei Yuko für Ko-Soto-Gake und De-Ashi-Barai. Diesen Vorsprung brachte er über die gesamte Kampfzeit und zog ins kleine Finale ein. Dieses hielt er lange offen, musste sich dann aber einer Seoi-Nage geschlagen geben und belegte Platz 5. Da der Drittplatzierte seine Qualifikation nicht wahrnimmt, hat Hannes die Möglichkeit als Nachrücker zur Deutschen Meisterschaft zu fahren und das als U18-Jahrgang. Herzlichen Glückwunsch!
David Kutsch (-73 kg) erwischte erwartungsgemäß eine starke Gewichtsklasse mit insgesamt 14 Teilnehmern. Er kämpfte sich souverän und abwechslungsreich in drei Kämpfen durch die Vorrunde, gewann mal mit O-Goshi, dann Ura-Nage und auch mit einer Mune-Gatame. Im Finale wurde sein Siegeszug schließlich gestoppt, als eine Technik gegengedreht wurde. Damit sicherte sich David aber Platz 2 und fährt im Juni nach Duisburg.
Auch Toni Münch (-90 kg, 10 TN) stellte sich den mitteldeutschen Männern seiner Gewichtsklasse. Beherzt ging er in den ersten Kampf, sein Angriff wurde jedoch mit Tani-Otoshi gekontert. Auch im zweiten Duell musste sich Toni geschlagen geben, sodass der Wettkampf für ihn vorzeitig beendet war.
In der Gewichtsklasse -100 kg ging Tim Schmidt an den Start und hatte es mit fünf weiteren Teilnehmern zu tun. Dementsprechend wurde ein vorgepooltes KO-System gekämpft, sodass er in der Vorrunde mindestens einen Kampf gewinnen musste, um sich eine Medaille zu sichern. Im ersten Kampf wollte es noch nicht ganz klappen, sodass die Hoffnung auf dem zweiten Kampf ruhte. Das gelang Tim mit Ko-Soto-Gari, sodass er Platz 3 sicher hatte und ins Halbfinale einzog. Dort wurde sein Ura-Nage-Ansatz mit Ko-Uchi-Gari gekontert und der Wettkampf für ihn beendet. Trotz Qualifikation wird Tim nicht an der DEM teilnehmen.
Schwergewichtler Tobias Sieber (+100 kg, 7 TN) startete gut in den Wettkampf. In seinem ersten Duell konnte er sich souverän mit Uchi-Mata durchsetzen. Danach musste er feststellen, dass auch seine Gegner diese Technik beherrschen, indem er zweimal selbst damit geworfen wurde. Damit blieb Tobias Platz 5.
Bei den Frauen hatte der DSC zwei Starterinnen dabei, die beide in der am stärksten besetzten Gewichtsklasse -63 kg (11 TN) eingewogen waren. Lucy Joelle Wetzig hatte im Auftaktduell ein schweres Los. Gegen die Vize-Mitteldeutsche Meisterin U21 aus Taucha gab sie nach wenigen Sekunden einen Waza-Ari ab. Danach war Lucy hellwach und hielt gut mit, stand im Boden sogar kurz vor einem Erfolg mit einer Shime-Waza. Im weiteren Verlauf geriet sie jedoch selbst in eine Würge und musste aufgeben. In der Trostrunde zeigte sie in den beiden folgenden Duellen wieder ihre Bodenstärke und setzte sich mich Shime-Waza und Mune-Gatame durch. Den anschließenden Kampf um Platz 3 führte Lucy konzentriert und setzte Akzente im Boden. Es sah alles nach Golden Score aus, bis Lucy in den letzten Sekunden in eine Technik stolperte, Yuko abgab und den Rückstand nicht mehr aufholen konnte. Platz 5 in der neuen Gewichtsklasse ist trotzdem ein achtbarer Erfolg.
Die zweite DSC-Kämpferin war Anna Lorenz. Das erste Duell gewann sie schnell mit Eindrehtechnik und anschließender Festhalte. Im Viertelfinale setzte sie sich mit einem Gegendreher und Tate-Shiho-Gatame durch und auch im Halbfinale war Annas O-Soto-Gari nicht zu entkommen. Im Finale stand sie dann Lucys erster Gegnerin und gleichzeitig alten Bekannten gegenüber. Das Duell ging über die gesamte Kampfzeit, aber ihre Gegnerin erzielte in der Zeit zwei Yuko, die Anna nicht mehr aufholen konnte. Damit holte sie sich ebenfalls den Titel der Vize-Mitteldeutschen Meisterin und das Ticket zur DEM.
Auch wenn einzelne Judoka mit sich selbst unzufrieden waren - der mitgereiste Trainer Jens Wetzig konnte das nicht unterschreiben. Er zeigte sich mit der Einstellung und Leistung aller zufrieden.
Auch der dritte Kampftag der Männermannschaft in Bautzen lief für das Döbelner Team nicht so, wie erhofft.🥋
In der ersten Begegnung standen sie der SG Weixdorf gegenüber.
David Kutsch(-81kg) und Georg Ernst(-100kg) konnten die Kämpfe hier souverän für sich entscheiden, doch das reicht leider nicht für einen Mannschaftssieg. Die erste Begegnung ging also mit 5:2 für die Gegner aus.
Im zweiten Kampf war der PSC Bautzen der Konkurrent. Auch hier setzten sich nur David und Georg durch, sodass auch diese Begegnung mit einer Niederlage von 5:2 endete.
Die Mannschaft hofft nun auf mehr Erfolg beim Finaltag und gleichzeitig Heimkampftag, am 24.05.2026 in Döbeln. Dazu laden wir alle herzlich ein, unser Team anzufeuern!🥋💪🏼
Zur Landeseinzelmeisterschaft in Rodewisch starteten aus Döbeln gestern Emilio Ney und Ingrid Hanke, neben ca. 190 weiteren Judoka.
Emilio (-50kg) startete mit einem starken Gegner in das Turnier. Der Kampf ging über die gesamte Kampfzeit, Emilio arbeitet stark im Boden und wurde am Ende mit Hantai belohnt und gewann den Kampf.👏🏼 In der zweiten Begegnung wurde er auf Waza-ari geworfen und der Gegner siegte schließlich mit Kesa-Gatame, sodass Emilio in die Hoffnungsrunde rutschte. Hier konnte er seinen Konter mit Ko-Soto-Gake gut umsetzen und sich dadurch den Sieg erkämpfen. 💪🏼 Im nächsten Kampf ging es um den Einzug ins kleine Finale. Er konnte sich leider nicht durchsetzen 😕, wurde erneut mit Kesa-Gatame gehalten und erreichte somit am Ende Platz 7.
Indgrid (-48kg) besiegte ihre erste Gegnerin mit einer Fußtechnik und anschließender Munegatame. In der zweiten Begegnung wurde Ingrid mit De-Ashi-Barai besiegt, sodass auch sie in die Hoffnungsrunde rutschte, was gleichzeitig Kampf um Platz 3 bedeutete. Sie konnte ihre Gegnerin hier mit Ko-Soto-Gake werfen und einen Yuko erzielen und den Kampf mit Munegatame für sich entscheiden. Sie durfte sich über Platz 3 freuen.🥉👏🏼
Die Landesmeisterschaft wurde außerdem zum Anlass genommen, dass die Kinderschutzkommission des JVS, in der auch unser Trainer und Kinderschutzbeauftragter Fabian Hanke aktiv ist, ihr neu erarbeitetes und gedrucktes Minibuch zum Thema Kinderschutz im Judo vorgestellt hat. 👍🏼 Die Sieger bekamen eines der Bücher ausgehändigt und auch interessierte Trainer konnten sich ein Buch abholen.
Berlin, Norderstedt, Sindelfingen- alles Orte, an denen der Döbelner SC bereits zu Wettkämpfen angetreten ist. Doch gestern ging es für Lucy Joelle Wetzig, David Kutsch und Toni Münch mit dem Trainer Jens Wetzig über die Landesgrenze hinaus nach Gallneukirchen, in die Nähe von Linz, zum 31. Internationalen Gallia Judotunier.🥋💪🏼
Insgesamt traten bei diesem Turnier in vier Altersklassen 187 Judoka aus 37 Vereinen aus Österreich, Deutschland und Tschechien an. In der Altersklasse der Männer und Frauen, in der unsere drei Sportlerinnen und Sportler antraten, kämpften 45 Männer und 23 Frauen.🥋
Lucy (-63kg) hatte 5 Gegnerinnen. Sie startete mit einem Freilos und kämpfte im ersten Kampf direkt um den Einzug ins Finale. Sie kämpfte bis in den Golden Score und konnte ihre Gegnerin letztendlich mit Kesa-Gatame besiegen. Im Finalkampf fing sich Lucy über die Kampfzeit leider drei Bestrafungen ein, sodass sie diesen Kampf verlor, sich aber über die Silbermedaille freuen konnte.🥈
Toni (-90kg) hatte 7 Gegner. Auch er startete mit einem Freilos. Im ersten Kampf verlor er leider mit Uchi-Mata und Kesa-Gatame. Der zweite Kampf war der Kampf um Platz 3. Beide Judoka stemmten sich gegeneinander, doch sein Gegener erhielt den Ippon für einen Hiza-guruma, sodass Toni Platz 5 belegte.
David (-73kg) musste sich gegen 10 Kontrahenten durchsetzen. Er gewann seinen ersten Kampf kampflos, da sein Gegner nicht erschien. In der zweiten Begegnung wollte David seinen Gegner mit Uranage werfen, wurde aber umklammert und machte einen Ochi-Gari daraus. Der dritte Kampf war der Kampf um den Einzug ins Finale. Hier besigte David seinen Konkurrenten mit Uranage. Den ersten Platz sicherte er sich schließlich im letzten Kampf mit Tani-Otoshi. 🏆👏🏼
Kinderliga – zweiter Kampftag. Das war nervenaufreibend!
Aber von vorn. Neun Judoka vom Döbelner SC reisten heute mit ihren Trainern Marcel und Henry Ney sowie einigen Fans nach Freiberg. Nach dem ersten Kampftag vor gut einem Monat lag unser Kinderteam mit zwei knappen Niederlagen und zwei Siegen auf Platz 3 der Gesamtwertung mit insgesamt sieben Teams. Somit galt es heute, die Vorrunde abzuschließen und sich möglichst unter den Top 4 zu platzieren, um um die Medaillen mitkämpfen zu können.
Gleich im ersten Mannschaftskampf wartete ein Kracher: die HSG Mittweida, die nach KT 1 die Tabelle anführten. Aber auch Mittweida hatte Respekt, denn bei der Eröffnung war man in unmittelbarer Nachbarschaft und konnte, wenn man genau hingehört hat, die Mittweidaer Judoka tuscheln hören: „Wer ist das?“ – „Das sind die Döbelner. Die sind krass.“
Und so ging es ins erste Duell des Tages. Nanami Knabe (-24 kg) machte den Anfang, mühte sich die gesamte Kampfzeit über ab, konnte aber am Ende einen Waza-Ari-Rückstand nicht mehr aufholen. Dafür glich Pia Schubert (-27 kg) nach nicht einmal 10 s sehenswert aus. Auch Albert Faber (-30 kg) siegte mit einer Te-Waza und holte erstmals die Führung. Fritz Junker (-33 kg) stand dem in nichts nach, holte sich einen Yuko-Vorsprung durch Ko-Soto-Gake und verteidigte diesen über die gesamte Kampfzeit. Damit stand es 3:1 und es fehlte nur noch ein Siegpunkt für das Döbelner Team. Doch Mittweida drehte noch einmal auf und startete eine Aufholjagd. Ferdinand Schulze (-37 kg) und Bruno Gringel (-41 kg) unterlagen beide, womit nun alles an Lukas Kutsch (+41 kg) hing. Er startete gut in den Kampf und ärgerte seinen Kontrahenten immer wieder mit seinen Angriffen. Doch genau ein nicht bis zum Schluss gezogener Ko-Soto-Gake reichte seinem Gegner, um ihn mit Uchi-Mata zu kontern. Somit ging die Begegnung knapp mit 3:4 verloren.
Im letzten Kampf der Vorrunde ging es anschließend gegen das Team vom JSV Werdau. Wieder begann Nanami, diesmal instruiert, zuzugreifen und als Erste einzudrehen. Das klappte auch ganz gut, wurde aber nicht mit einer Wertung belohnt. Kurz vor Schluss unterlag sie und der DSC musste erneut mit einer Auftaktniederlage starten. Im nächsten Kampf war es nun an Erwin Harnisch (-27 kg), der zum 1:1 ausgleichen sollte. Von den Problemen am Scoreboard ließ er sich nicht beeindrucken. Er griff weiter an, warf Wertung nach Wertung und sicherte sich am Ende den Sieg. Albert und Ida Bäßler holten anschließend die Führung und bauten sie mit ihren Siegen weiter aus. Es fehlte somit wieder erneut nur noch ein Punkt, um den Sieg zu holen. Ferdinand gelang das leider noch nicht, dafür aber Bruno, der mit schönem O-Soto-Otoshi einen Ippon erzielte. Lukas wollte schließlich die Führung weiter ausbauen, wurde aber von einem Soto-Maki-Komi, einem ungewöhnlichen Wurf in der Altersklasse, überrascht. Trotzdem stand es am Ende 4:3 für den DSC, was letztlich Platz 3 in der Vorrunde und den Halbfinaleinzug bedeutete.
Für die Medaillen wurden in diesem Jahr erstmals Platzierungskämpfe ausgetragen. Die ersten vier kämpften untereinander aus, wer ins kleine und wer ins große Finale darf. So mussten die Döbelner Judoka gegen die erste Mannschaft vom Chemnitzer PSV ins Halbfinale. Diese Begegnung ging in der Vorrunde knapp mit 3:4 für die Chemnitzer aus und das wollte man diesmal ändern. Die Basis dafür sollte Nanami legen, was ihr leider nicht gelang, nachdem sie in eine Festhalte geriet. Dafür glich Pia mit Ippon für Koshi-Guruma wieder aus. Auch Albert hatte seinen Gegner eigentlich im Griff, aber ein unaufmerksamer Moment reichte diesem aus, um einen Waza-Ari-Vorteil zu erzielen, den er bis zum Schluss verteidigte. Danach wollte es nicht mehr so richtig laufen und die nächsten zwei Duelle gingen ebenfalls verloren. Die letzten zwei Kämpfe waren somit nur noch Ergebniskosmetik, aber die wurde betrieben. Bruno brauchte keine vier Sekunden für seinen Sieg. Und Lukas setzte sich nach voller Kampfzeit eindeutig mit 3:0 im Hantei durch. Doch 3:4 ist trotzdem eine Niederlage und bedeutete den Einzug ins kleine Finale.
Im kleinen Finale wartete die Kampfgemeinschaft der BSC Motor Rochlitz und vom BSC Freiberg. Auch gegen diese Mannschaft gab es am ersten Kampftag eine 3:4-Niederlage und das sollte jetzt keinesfalls wieder passieren. Nanami bewies wieder Kampfgeist, kämpfte sich tapfer durch und holte neun (!) Sekunden vor Schluss die Yuko-Führung. 1:0! Pia baute mit sehenswertem O-Goshi, der die ganze Halle kurz innehalten ließ, die Führung aus. Auch Albert konnte einen Yuko-Vorsprung über die gesamte Kampfzeit halten, womit einmal mehr nur noch ein Siegpunkt fehlte. Fritz wollte sich den Moment nicht nehmen lassen, ging erst mit Waza-Ari in Führung und warf die Konkurrenz schließlich mit Ippon-Seoi-Nage auf vollen Punkt. Da war er also – der so wichtige Siegpunkt. Ferdinand und Bruno verloren anschließend, mussten aber nicht lange traurig sein. Den Schlusspunkt im wahrsten Sinne des Wortes holte Lukas, der seinen Gegner im Boden nicht mehr aus der Kesa-Gatame ließ. 5:2-Endstand und damit Platz 3!
Am Ende des Tages lautete das Podest wie zu Beginn des Tages: Platz 3 für den Döbelner SC, Platz 2 für den Chemnitzer PSV I und Platz 1 nach einem spannenden Finale für die HSG Mittweida. Herzlichen Glückwunsch!
Auch die dritte Saison der Kinderliga war wieder eine gelungene Veranstaltung und, auch wenn es noch April ist, sicherlich schon jetzt ein Highlight für die U11. Vielen Dank an die ausrichtenden Vereine und bis zur nächsten Saison!
„Es gab lange keine Bezirksmeisterschaft mehr“, mag sich der Eine oder die Andere gedacht haben. Aber da können wir beruhigen. An diesem Wochenende fand endlich wieder eine BEM statt – gut 130 Judoka der U13 trafen sich dafür in Chemnitz, um die Bezirksbesten zu ermitteln. Auch der Döbelner SC war mit neun Judoka am Start.
Theo Schmidt (-37 kg) absolvierte als jüngster Jahrgang zum ersten Mal eine Meisterschaft der U13. Er wurde im ersten Kampf ein wenig überrumpelt und ließ sich im Bodenkampf in eine Festhalte nehmen. Auch im zweiten Kampf musste Theo Lehrgeld zahlen. Zwar sind bereits seit letztem Jahr die Übergänge vom Boden zum Stand kein Problem mehr und werden nicht mehr abgebrochen – in der U13 wird dieses taktische Mittel aber stärker eingesetzt als in der U11. Und so wurde Theo beim Aufstehen aus dem Bodenkampf mit einem Uchi-Mata überrascht und schied aus dem Wettkampf aus.
Illia Simian (-40 kg) war hochmotiviert angereist und wurde jäh gebremst. Nach einem Uchi-Mata im ersten Duell und einem sehr schönen Sasae-Tsuri-Komi-Ashi, jedoch für seinen Gegner, schied er ebenfalls vorzeitig aus.
In der Gewichtsklasse -46 kg hatte der DSC wieder einmal zwei Starter vorzuweisen: Tristan Schilling und Lenny Maxim Wetzig. Allerdings kam auch Tristan wie Theo und Illia nicht so richtig in das Turnier und musste zwei Niederlagen und das vorzeitige Aus hinnehmen. Lenny wollte es besser machen und kämpfte im ersten Duell über die gesamte Kampfzeit, kassierte aber ebenfalls eine Auftaktniederlage. In der Trostrunde setzte er sich anschließend mit einem Ko-Soto-Gake und schnell fortgeführter Kesa-Gatame durch. Im dritten Kampf ging es für Lenny wieder über die gesamte Kampfzeit von drei Minuten, diesmal nach Hantei-Entscheid aber mit besserem Ausgang für ihn. Somit stand er schließlich im Kampf um Platz 3. Hier gelang es ihm nicht, sich für den Wettkampftag zu belohnen, sodass er mit Platz 5 knapp an der Qualifikation für die Landeseinzelmeisterschaft vorbeischrammte.
Emilio Ney (-50 kg) holte schließlich die Kohlen aus dem Feuer. Nach verlorenem Auftakt kämpfte er sich in der Trostrunde mit Tani-Otoshi und Ko-Soto-Gakes bis ins kleine Finale durch. Auch dort gelangen ihm zwei saubere Ko-Soto-Gake-Angriffe, die mit Waza-Ari belohnt wurden. So sicherte sich Emilio Platz 3!
Für Artur Perehinchuck (-55 kg) war es die erste Teilnahme an einer Bezirksmeisterschaft, bei der er es mit zwei Kontrahenten zu tun hatte. Das erste Duell verlor er. Dafür bewies er im zweiten Kampf großen Kampfgeist, als er eine Kesa-Gatame herausarbeitete, aus der er seinen Gegner nicht mehr entkommen ließ. Somit belegte Artur bei seiner ersten BEM Platz 2!
Letzter im Bunde der Döbelner Jungs war Janik Wonneberger (+55 kg). So richtig wollte es bei ihm aber nicht mehr klappen, sodass für ihn der Wettkampf nach drei verlorenen Kämpfen beendet war.
Bei den Mädchen waren nur zwei Döbelner Starterinnen vertreten. Flora Erdmann (-44 kg) erging es kaum besser als Janik. Auch sie musste drei Niederlagen hinnehmen. Damit kam sie nicht über ihren Pool hinaus und belegte insgesamt Platz 7 in ihrer Gewichtsklasse.
Ingrid Hanke (-48 kg) bildete den krönenden Abschluss des Tages. Sie ließ ihren drei Kontrahentinnen keine Chance. Egal ob blitzschnell mit Ko-Soto-Gake, im Boden mit Kesa-Gatame oder durch Kombination einer Vorwärtstechnik mit Ko-Uchi-Gari nach hinten – Ingrid gewann ihre drei Duelle für sich und belegte am Ende des Tages Platz 1.
Somit fährt der Döbelner SC in zwei Wochen mit drei Judoka nach Rodewisch zu den dort stattfindenden Landeseinzelmeisterschaften. Wir wünschen schon jetzt maximale Erfolge!
Ostern ist zwar schon wieder fast zwei Wochen her, trotzdem fand noch ein Osterturnier statt. Dafür ging es in die Heimat von Vita Cola und Viba Nougat – also ins thüringische Schmalkalden. 4 Judoka (3x U18, 1x U21), 1 Kari (Toni Richter) und 1 Trainer (Jens Wetzig) nahmen die dreistündige Fahrt auf sich und wollten um die Medaillen mitkämpfen.
Den Anfang machte Ben Schmidt (-55 kg, U18). Er hatte es mit drei Gegnern zu tun, sodass im Modus Jeder-gegen-Jeden gekämpft wurde. Den ersten Kampf gestaltete Ben nach Maß und konnte gleich mit Tani-Otoshi gewinnen. Zwar lief es im zweiten Duell nicht ganz nach Plan, als er auf Uchi-Mata fiel und in eine Festhalte geriet, dafür siegte er im letzten Kampf selbst mit Kesa-Gatame. Damit sicherte sich Ben einen starken zweiten Platz.
Hannes Metzner (-60 kg, U18) erwischte das stärkste Teilnehmerfeld mit insgesamt 12 Teilnehmern, doch das ließ ihn unbeeindruckt. Er legte einen glatten Durchmarsch bis ins Finale hin. Besonders spannend war das Halbfinale, als er bereits mit Waza-Ari zurücklag und dann auch noch in eine Festhalte geriet. Genau eine Sekunde, bevor sein Gegner den zweiten Waza-Ari für den Sieg erhalten hätte, konnte sich Hannes befreien. Nervenstark besiegte er ihn danach noch mit Ippon für Tani-Otoshi. Im Finale stand ihm ein alter Bekannter aus Eisenach gegenüber. Am Ende der gesamten Kampfzeit unterlag Hannes mit einem Waza-Ari, belegte aber ebenfalls einen starken Platz 2.
Was passiert, wenn man die Gewichtsklassen -52 kg und -57 kg mischt? Das weiß nun Fenja Zschocke (-53 kg, U18), denn sie startete in dieser exotischen Gewichtsklasse – geboren vermutlich aus der Not des kleinen Teilnehmerinnenfeldes heraus. So konnten aber jeweils zwei 3er Pools gebildet werden, sodass sich Fenja nun in ihrem mindestens Platz 1 oder 2 sichern musste, um eine Medaillenchance zu erhalten. Sie gewann auch prompt den ersten Kampf mit Juji-Jime. Auch im zweiten Duell nutzte sie einen Vorteil in Ne-Waza und setzte sich mit Yoko-Shiho-Gatame durch. Dadurch zog sie ins Halbfinale gegen die Zweitplatzierte des anderen Pools ein. Dort unterlag sie zwar, belegte damit aber gleichzeitig Platz 3. Leider verletzte sich Fenja in diesem Kampf auch noch – wir hoffen, der Nase geht es schnell wieder gut!
Die Älteste im Bunde war Lucy Joelle Wetzig, die in der U21 erstmals in der neuen Gewichtsklasse -63 kg (3 TN) an den Start ging. Die Premiere glückte, denn mit einer Yoko-Shiho-Gatame im ersten Duell und einem schnellen De-Ashi-Barai im zweiten Kampf sicherte sich Lucy souverän Platz 1.
Der Trainer Jens Wetzig zeigte sich sehr zufrieden mit dem Wettkampftag. Zwar ist Schmalkalden recht weit entfernt, dafür warteten dort aber auch andere Gegner als in Sachsen. Das Ziel, dass alle einen Platz auf dem Treppchen ergattern, wurde souverän erreicht, und die Heimfahrt konnte zufrieden angetreten werden.