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12.09.2026: LEM U15 in Pulsnitz

Zwei Wochen ist es her, da ermittelte der Sportbezirk Chemnitz, wer zu den Landeseinzelmeisterschaften der U15 nach Pulsnitz fahren darf. Dort hatten sich Ingrid und Albert Hanke sowie Mileen Sauer qualifiziert. So reisten die drei mit Trainer Fabian Hanke in die Pfefferkuchenstadt in Ostsachsen. Die Halle war gar nicht so leicht zu finden und auch bei der Wettkampforganisation kann noch die ein oder andere Stellschraube gedreht werden. Der Tag barg aber einige Überraschungen.

Den Anfang machte Ingrid (-52 kg, 10 TN). Sie begann mit einem Freilos und zog direkt ins Viertelfinale ein. Das Glück war ihr danach aber nicht mehr hold und sie lief direkt in einen Tani-Otoshi ihrer Oederaner Kontrahentin. Somit ging es für Ingrid in die Trostrunde. Aber auch da wollte es nicht so richtig klappen, als die Gegnerin einen O-Uchi-Gari ansetzte und Ingrid auf vollen Punkt warf. Damit war der Wettkampf für Ingrid vorzeitig beendet.

Mileen (-48 kg) war in einer mit 11 Teilnehmerinnen besetzten Gewichtsklasse unterwegs, hatte jedoch kein Freilos. Sie ging im Auftaktkampf zunächst mit einem schönen, kontrollierten O-Goshi mit Waza-Ari in Führung und setzte kurz danach mit O-Soto-Gari noch einen Ippon drauf. Im Viertelfinale drehte die Rodewischer Kontrahentin den Spieß um und so wurde nun Mileen selbst mit O-Goshi geworfen. Damit blieb auch ihr nur noch der Weg in die Trostrunde. Dort stand sie einer Sportlerin vom PSV Leipzig gegenüber. Dort glänzte unsere Döbelnerin mit sehr guter Bodenarbeit und einer Waza-Ari-Führung für Kesa-Gatame. Im anschließenden Standkampf machte sie den Sack mit einer Ura-Nage zu. Damit ging es für Mileen um den Einzug ins kleine Finale. Dort wartete die nächste Leipzigerin. Ihrem Tani-Otoshi konnte sie sich nicht erwehren, womit am Ende aber ein hart umkämpfter Platz 7 für Mileen zu Buche stand.

Der Dritte im Bunde war Albert (-66 kg), der wie seine Schwester in einer mit 10 Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse landete. Er startete mit Freilos und hatte dann gleich den ersten harten Brocken vom Judoclub Leipzig vor sich. Das beeindruckte unseren Judoka aber nicht und er ging gleich mit Waza-Ari für O-Uchi-Gari in Führung, bevor er den Kampf vorzeitig mit einer schönen und hohen Ura-Nage beendete. Im anschließenden Halbfinale wartete ein Underdog aus Dresden auf ihn. Mit seiner Kampfweise kam Albert nicht so richtig zurecht und fiel schließlich auf einen Tani-Otoshi. Damit ging es für ihn in den Kampf um Platz 3. Dort ließ er jedoch nichts mehr anbrennen. Gegen den Chemnitzer Gegner holte er sich zunächst mit O-Goshi die Führung und arbeitete gleich im Anschluss eine Kesa-Gatame heraus, die er bis zum Ende hielt. Damit sicherte sich Albert Platz 3. Für die Medaillenträger hatte sich der Ausrichter zusätzlich zu Medaillen und Urkunden noch etwas Besonderes ausgedacht: in der Pfefferkuchenstadt gab es auch noch einen Pfefferkuchen in Form einer Judojacke dazu.

Somit fährt der Döbelner SC mit einer Qualifikation für die Mitteldeutschen Meisterschaften in zwei Wochen nach Hause. Und auch Trainer Fabian Hanke fuhr mit mehr Gepäck nach Hause als gedacht – womit genau, erfahrt ihr im anderen Bericht. 😉

Ergebnisse und Wettkampflisten