kontakt@judo-doebeln.de
Folge uns:
30./31.01.2024: Elternabend in Döbeln und Ostrau

Am letzten Dienstag und Mittwoch des Januars 2024 lud der Abteilungsleiter Jens Wetzig zusammen mit seinem Trainerteam zu Elternabenden an den Standorten Döbeln und Ostrau ein.

Zu Beginn stellte Jens Wetzig den im Dezember vergangenen Jahres neu gewählten Abteilungsvorstand vor. Die einzelnen Funktionsträger und -trägerinnen mitsamt ihrer Kontaktdaten sind auch auf der Homepage abrufbar und somit für alle erreichbar.

Anschließend erklärte der Abteilungsleiter das Trainings- und Wettkampfgeschehen im Verein, das in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut wurde. Es wurden die Trainingszeiten an beiden Standorten noch einmal erklärt (Döbeln/Ostrau) sowie die Möglichkeit des standortübergreifenden Trainings in Absprache mit den Trainerinnen und Trainern. Generell war die Absprache mit Trainerinnen und Trainern ein oft betonter Punkt im Elternabend: sei es in Bezug auf Ambitionen zum Wechsel an eine Sportschule, die Teilnahme an Wettkämpfen außerhalb des angebotenen Terminkalenders (die möglich sind, allerdings in Eigenregie und auf eigene Kosten), Gürtelprüfungen, Interesse an der Talentgruppe oder Bestellung von Vereinskleidung (Übersicht auf der Homepage). Es wurde betont, dass die Trainerinnen und Trainer, auch abseits der genannten Themen, immer ein offenes Ohr für Eltern und Kinder haben.

Im Zuge des Berichts zum Wettkampfgeschehens wurden auch Zukunftsperspektiven erläutert. So ist in diesem Jahr im Sportbezirk Chemnitz eine Kinderliga der Altersklasse u11 angedacht, die 2023 bereits im Sportbezirk Dresden großen Anklang fand. Der Döbelner SC möchte sich mit einem Team daran beteiligen. Außerdem ist in der u18 die Teilnahme an Team-Wettkämpfen geplant. Besonderer Fokus liegt dabei auf den Nachwuchskämpferinnen, da perspektivisch auch eine Frauenmannschaft in der sächsischen Erwachsenenliga, vielleicht sogar schon im kommenden Jahr, angestrebt wird. Die Teilnahme am Teamwettbewerb in der u18 wäre dafür eine erste Feuertaufe.

Weiterhin wurde das Erwartungsbild der Trainerinnen und Trainer an die Eltern erläutert, welches zunächst bei Zuverlässigkeit beim Training beginnt. Gemeint ist damit einerseits die Pünktlichkeit und andererseits eine Information im Vorfeld bei Nichterscheinen. Dazu gehört auch die Antwort auf E-Mails, die insbesondere im Vorfeld von Wettkämpfen versendet werden. Jede nicht-beantwortete Nachricht erschwert die Planung immens. Dafür ist es zudem wichtig, dass die Daten im Mitgliederbereich aktuell gehalten werden (E-Mail und Telefonnummer). Auch die Fotoerlaubnis wurde angesprochen mit der Bitte, diese zu überprüfen, um die mediale Arbeit zu erleichtern. Ein weiterer wesentlicher Punkt war die Achtung auf Hygiene und Sauberkeit, die übrigens ohnehin in der Wettkampfregel verankert ist. Judo ist ein Kontaktsport – ein sauberer Judogi, kurze Fingernägel, saubere Füße auf der Matte und Badelatschen/ABS-Socken neben der Matte sind essentiell. Sollten künftig Probleme beim Training auftreten, wurde beschlossen, das betroffene Kind vom Training des jeweiligen Tages auszuschließen.

Auch aus dem Team der Kinderschutzbeauftragten, die als Judoka übrigens für den gesamten DSC diese Aufgaben übernehmen, war jeweils eine vertretende Person anwesend. Fabian Hanke, der zugleich Kinderschutzbeauftragter des Sportbezirks Chemnitz ist, stellte am Dienstag den Aufgabenbereich vor, während dies am Mittwoch Katja Teuchert übernahm. Das gesamte Konzept ist ebenfalls auf der Homepage einsehbar. In Kürze: das psychische und physische Kindeswohlergehen steht im Vordergrund und soll damit geschützt werden. Die Beauftragten (1x männlich, 2x weiblich) stehen als Ansprechpersonen für Kinder (vorrangig), aber auch Eltern zur Verfügung. Die Themen, die auch abseits des Sports liegen können, werden vertrauensvoll behandelt und niemand soll mit Problemen allein gelassen werden.

Nach Beendigung der Informationsveranstaltungen wurde noch ein Volksantrag ("Zeit für Sachsen") vorgestellt, der u.a. vom Landessportbund Sachsen unterstützt wird und die Einführung eines Bildungsurlaubs im Freistaat zum Ziel hat. Dieser ist in allen Bundesländern, außer in Bayern und Sachsen, möglich und erleichtert ehrenamtlich tätigen Personen die Fort- und Weiterbildung für ihr Ehrenamt. Konkret geht es um die Ermöglichung von 5 Urlaubstagen zum Zwecke des Ehrenamts. Interessierte, die wahlberechtigt sind und diesen Antrag unterstützen möchten, können sich bei den Trainerinnen und Trainern melden und unterschreiben. Es würde auch dem Döbelner SC die ehrenamtliche Arbeit, die sehr gerne von allen verrichtet wird, künftig erleichtern.

Während die Veranstaltung in Ostrau mit 26 anwesenden Elternteilen sehr gut besucht war, wurde der Abend in Döbeln mit 17 Anwesenden leider nicht so stark besetzt wie erhofft. Verein lebt vom Austausch aller miteinander. Wir würden uns daher freuen, wenn künftig noch mehr Menschen diese Art der Angebote annähmen.